Schüler im Waveboard-Fieber

"Können wir heute wieder Waveboard fahren?", ist eine häufig an mich herangetragene Bitte von den Schüler/innen vieler Klassen.

Dazu musste ich erst einmal diese Technik erlernen. Ich tat dies in derselben Weise wie später die Schülerschar. Zunächst versucht man, gestützt und gehalten von einem Partner, das Gerät kennenzulernen und vor allem sich darauf zu halten. Das ist zunächst gar nicht so einfach, denn das Waveboard hat nur zwei Rollen, eine vorne und eine hinten. Im Gegensatz zum Skateboard, welches eine einheitliche Standfläche bietet, ist das Waveboard fast zweigeteilt mit einer Standfläche für einen Fuß vorne und ein Fläche für den hinteren Fuß. Diese beiden Teilflächen sind zusätzlich noch leicht gegeneinander beweglich. Die Aufgabe für jeden einzelnen war nun, eine wellenförmige Bewegung (daher der Name Waveboard) ausgehend von der Hüfte zu erzeugen, um das Board in Bewegung zu halten, und darauf stehend zu fahren.

Übung macht den Meister

Zu diesem Erfolg kamen die Großen wie die Kleinen relativ schnell. Dann musste man nur noch das selbstständige Aufsteigen mit anschieben (ähnlich wie beim Roller fahren) erlernen und schon konnte man Waveboard fahren! Echt klasse.

Dies war mit Sicherheit ein wesentlicher Grund für die allgemeine Begeisterung für dieses Gerät.

Der schnelle Lernerfolg führt zur weiteren Optimierung der Fähigkeiten und Fertigkeiten. Man kann das Kurvenfahren durch Slaloms perfektionieren, Wettfahrten veranstalten, das Aufspringen auf das liegende Board mit sofortigem Losfahren üben. Oder man erprobt auf dem fahrenden Board das einfache Zuwerfen oder Fangen eines Balles.

All das macht einfach Spaß und Gaudi, wenn man - wörtlich - den Dreh raus hat!

Wen wundert es, dass seitdem immer mehr Schüler/innen mit eigenen Waveboards gesichtet werden.

Text, Video und Fotos: M. Scherf